Wallfahrt nach Telgte - heißes Wochenende für die Malteser Drucken E-Mail

Telgte. Am vergangenen Wochenende fand die diesjährige Telgter Wallfahrt statt. Rund 6.200 Pilger machten sich auf den Weg von Osnabrück nach Telgte und zurück. Den Sanitätsdienst übernahmen die Malteser und das DRK.

Mit einer feierlichen Messe um 1:30 Uhr begann am Samstag, den 10.07.2010, die 158. Telgter Wallfahrt in der Osnabrücker „St. Johann und St. Joseph“-Kirche. Anschließend ging es auf die 45 Kilometer lange Strecke nach Telgte. Trotz des außergewöhnlich heißen Wetters war die Stimmung sehr gut. Nach rund 12 Stunden erreichten die Pilger ihr Ziel. Am Abend feierten sie eine Andacht in der Probsteikirche St. Clemens. Bereits um acht Uhr erfolgte am Sonntagmorgen der Auszug aus Telgte. Noch einmal mussten alle Kräfte mobilisiert und viele Kilometer absolviert werden. Erschöpft, aber glücklich überstanden die Pilger auch die letzten Etappen und beendeten ihre Wallfahrt mit einem Abschlussgottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul in Oesede.

Begleitet wurden die Pilger von 12 Maltesern aus Osnabrück, 6 Malteser aus Georgsmarienhütte und dem DRK aus Stadt und Landkreis Osnabrück. Neben dem üblichen Sanitätsdienst boten die Helfer an mehreren Stationen Massagen an und befreiten die Wallfahrer von typischen Problemen, wie Blasen und schmerzenden Beinen. Auf Grund der sommerlichen Temperaturen kam es bei zahlreichen Pilgern zu Erschöpfungszuständen und Wassermangelerscheinungen, sodass die Malteser verstärkt Getränke an Pilger verteilten mussten. Darüber hinaus boten einige Anwohner an der Wegstrecke Wasser an und die örtlichen Feuerwehren sorgten mit Hilfe ihrer Löschfahrzeuge für weitere Abkühlung.

 

weitere Infos: www.wallfahrt-nach-telgte.de
 
WM-Hitze: Vuvuzela-Bläser besonders gefährdet Drucken E-Mail

Köln. Schlechte Nachricht für die Vuvuzela-Bläser: Wenn die Hitze morgen beim WM-Spiel schon unerträglich und der Kreislauf stark belastet ist, strengt es besonders an, einen Ton aus der südafrikanischen Tröte herauszubekommen.

Den Grund kennt Dr. Rainer Löb, Bundesarzt der Malteser: "Der Druck im Brustraum wird durch das Tröten erhöht, das geht zusätzlich auf den schon stark belasteten Kreislauf. In Verbindung mit der Hitze kann das für Manchen zu viel sein. Wer bei dieser Hitze zu wenig trinkt, kann durch den Flüssigkeitsmangel bewusstlos werden, in schweren Fällen kann es sogar zu Organversagen kommen", weiß Löb. Das betrifft aber nicht nur die vornehmlich jungen Fussballfans. Vor allem ältere Menschen trinken bei Hitze zu wenig und sind dann regelrecht ausgetrocknet. Wenn es zu einem Hitzschlag oder Kollaps kommt, sollten Umstehende oder Angehörige sofort den Rettungsdienst (112) verständigen. Der Betroffene sollte an einen kühlen Ort gebracht werden, seine Kleidung gelockert und sein Körper mit feuchten Tüchern gekühlt werden. Sinnvoll sind natürlich auch Getränke, aber diese sollten nicht eiskalt sein, und man sollte nicht zu viel auf einmal trinken. Wer morgen in der prallen Sonne zum Public Viewing, zum Shoppen in die Innenstadt oder zum Grillen beim Nachbarn aufbricht, sollte luftige Kleidung und einen Sonnenschutz tragen. Jung und Alt sollten sich vorher gegen Sonnenbrand eincremen und immer mal wieder Schutz im Schatten und gekühlten Räumen suchen. Weiterer Tipp: Auf schweres und fettiges Essen verzichten, die Finger von alkoholischen Getränken als Durstlöscher lassen und statt dessen Mineralwasser trinken. "Auch für unsere eigenen Einsatzkräfte, die viele Public Viewings in Deutschland betreuen, sind solche Wetterverhältnisse extrem belastend", sagt Löb. Schließlich dürften die Sanitäter nicht auf ihre Sicherheitsbekleidung verzichten. Deshalb würden die Malteser auch besonders viele Wasserflaschen griffbereit haben.

Quelle: www.malteser.de

 
Ausflug in den Tier- und Freizeitpark Thüle Drucken E-Mail

Rundum Zufriedenheit herrschte am Tag des 24.06.2010 im Tier- und Freizeitpark in Thüle, an dem sich die Gruppen der St. Johann Behindertenhilfe in Kooperation mit den Maltesern Osnabrück auf den Weg ins Vergnügen machten. Um den Transport für die von der St. Johann Behindertenhilfe geplante Aktion zu unterstützen, stellte der Malteser Hilfsdienst nach Anfrage unverzüglich zwei Behindertentransortwagen, sowie zwei Mitarbeiter zur Verfügung. Der Malteser Hilfsdienst  konnte daher sowohl für die Beförderung, als auch für die Betreuung der Behinderten fachgeschultes Personal zur Verfügung stellen.

Der Tier- und Freizeitpark in Thüle ist sowohl für seine abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Gelände als auch für seine Behindertenfreundlichkeit bekannt. Er bietet eine Vielzahl von Fahrgeschäften, welche selbst für Behinderte, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, eine Menge Spaß versprechen.

Sehr viel Freude für die Kinder und Jugendlichen bereiteten besonders zwei Attraktionen. Zum einen eine wellenförmige Rutsche, die sitzend auf einem Teppich genutzt werden konnte. Andere fanden das Element Wasser ansprechender und brausten mit hoher Geschwindigkeit in einem Schlauchboot eine lange Wasserrutsche hinunter, was natürlich auch zu diversen Wasserspritzer auf der Kleidung führte. Auch die vielen Tiere in dem Park wurden von den Besuchern gern besichtigt und bestaunt. Nach einem großen Rundgang mit den Behinderten und Betreuern,  konnten Pinguine, Affen, Bären und sogar seltene Papageien in Lebensgröße beobachtend erforscht werden.

Nicht nur das durchweg sonnige Wetter und die gute Organisation sorgten im Laufe des ganzen Tages für gute Stimmung, sondern auch die gute Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der St. Johann Behindertenhilfe und des Malteser Hilfsdienstes. Erst am späten Nachmittag machte sich dann die Erschöpfung unter einigen Parkbesuchern breit und der Heimweg wurde gemeinsam angetreten. Von allen Seiten wurde dieser Ausflug  als eine gut gelungene Aktion empfunden, die allen Beteiligten viel Freude gebracht hat.

 

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Text und Foto: Simon Brunsen